BATHROOM STORIES - VEGANE BIO KOSMETIKA & CO.

BATHROOM STORIES - VEGANE BIO KOSMETIKA & CO.

Dieser Beitrag enthält Artikel, die zum Teil von mir selbst gekauft, zum Teil auch als PR-Samples gratis an mich verschickt wurden. Dieser Beitrag enthält keine bezahlte Werbung.

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Was gibt es eigentlich schöneres,

als … Gesundheit? Klingt vielleicht erst einmal komisch, wenn ich jedoch über mein persönliches „Schönheitsideal“ nachdenke, dann denke ich Natürlichkeit, Frische und ein gesundes Erscheinungsbild. Und was ist die Grundlage hierfür? Genau, die richtige Pflege. In den letzten Jahren habe ich mich immer weiter in Richtung Naturkosmetika und weg von chemischen Zusätzen, Duftstoffen, Aluminium und allen Inhaltsstoffen, die mehr schlecht als recht auf mich wirken, bewegt. Ganz langsam, so Stück für Stück, wurden

die Produkte dann auch immer weniger,
meine Ausgaben für Pflegeprodukte geringer
und ich selbst zufriedener.

Deshalb wollte ich heute mal den Anlass nehmen, euch einen kleinen Einblick in mein Badezimmer zu geben. Nicht perfekt, aber so, wie es gerade zu mir passt, möglichst bio, möglichst vegan, möglichst ohne unnötige Verpackung. Here we go.

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DIE GESICHTSPFLEGE

Hier gibt es gerade (fast) nur eine Marke für mich, nämlich Bio Végane. Für quasi jeden Hauttyp hat die Pflegelinie die passenden Produkte - für mich ist das vorrangig die mit Goji und Grüntee. Das Serum nehme ich gerne als leichte Base für tagsüber, die Goji 24h Pflege eher abends, oder wenn ich unterwegs bin. In einer Großstadt wie Berlin zu wohnen, bringt auch einiges an Belastung durch Abgase, Smog und co. Mit sich. Mein kleiner Helfer ist hierfür das Smog Block Spray mit Baobab. Ich vertrage die Produkte super gut, ergänze jedoch auch gerne mit dem Gesichtswasser mit Heilerde von alverde. Gerade bei kleinen Unreinheiten, die bei mir gerne mal auf der Stirn auftreten, wenn ich es etwas mit Industriezucker und Naschis übertreibe, hilft mir das Gesichtswasser super gut.

Die Bio Végane Waschcreme mit Goji wäscht mein Mini Make-Up jeden Tag easy weg. Und wenn es mal etwas mehr Mascara war, verwende ich meine Seifen …

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MEINE KÖRPERPFLEGE

Besteht zum einen aus der passenden Reinigung: hier finde ich die Wonderbar Seifen super praktisch und bin ganz verliebt! Meine Favoriten habe ich euch mal abfotografiert: die Seifen riechen so gut, sind ohne künstliche Inhaltsstoffe, vegan, tierversuchsfrei und kommen ohne Plastikverpackung. Auf meiner letzten Reise war die „I love you so Matcha“ mit dabei und auch hier kann ich wieder nur davon schwärmen, wie viel leichter und platzsparender die Seife ist, verglichen mit einer Flasche Duschgel, das im schlimmsten Fall noch ausläuft. Zudem muss ich auch zugeben, dass ich ein kleines Packaging-Opfer bin. Wie süß sind bitte all die Sprüche der Wonderbars?

Auch wenn die Seifen bereits durch das enthaltene Jojobaöl pflegen, verwöhne ich meine Haut nach der Dusche gerne mit meinem Trockenöl von Rituals. Das Öl aus der Ayurveda-Reihe riecht so gut, zieht top ein und - nennt es Einbildung - macht die Haut auch nicht „süchtig“. Wisst ihr, was ich meine? Ich kann meinen Körper auch mal ein paar Tage nicht damit einreiben und die Haut zeigt keine trockenen Stellen, sondern ist einfach nur wunderschön gepflegt.

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MEIN DEODORANT

… das in der Sprühdose kommt und super intensiv riecht aufzugeben, war ehrlich gesagt nicht ganz so easy. Ich habe einige andere Deodorants ausprobiert, fand diese aber immer zu nass oder ineffektiv. Am Anfang kam ich mir ohne den kalten Sprüh-Effekt nicht „frisch“ genug vor, wollte aber doch weg von so viel Verpackung und künstlichen Inhaltsstoffen. Die Wolkenseifen Traumstunden Deocreme hat mir tatsächlich meine Tante geschenkt und seit ich sie besitze, bin ich ein wirklich riesengroßer Fan. Ganz toll daran finde ich, dass man wirklich wenig davon braucht, sie extrem lecker riecht und von früh bis spät frisch hält. Außerdem gibt’s damit nie wieder Probleme am Flughafen, sie nimmt viel weniger Platz ein, als die alte Sprühdose und man kann sie ganz einfach wieder auffüllen - oder anderweitig wiederverwenden, so hübsch und robust wie die Dose ist.

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MEINE HAARPFLEGE

Hier bin ich vor circa zwei Monaten zu festen Shampoo-Seifen übergegangen, nachdem mir diese von so vielen Seiten empfohlen wurden. Ich habe meine von LUSH und zwar die „Honey I Washed My Hair“. Und genau das will ich auch jedes Mal sagen, wenn ich meine Haare damit eingeseift habe, haha, der Duft ist so unglaublich lecker und hält gut. Die Produkte von LUSH sind fast immer vegan, tierversuchsfrei und kann man zudem ohne Plastikverpackung im Laden kaufen. Die Seife ist sehr ergiebig: bei meinen recht dünnen Haaren reicht es, einmal damit über die nassen Haare zu steichen und einzumassieren. Das Ergebnis ist ganz toller, fester Schaum. Wow! Ganz große Empfehlung.
EDIT 11.02.2019: In dem Shampoo-Bar enthält fair gehandelten Honig. Danke an alle, die mir diese Infos geschickt haben!

Beim Conditioner bin ich hier noch nicht wirklich weiter gekommen, das unverpackte Seifenstück, das ich habe, finde ich nicht so toll. Hierbei gerne her mit euren Tipps! Dafür knete ich gern mal mein Trockenöl von Rituals über Nacht ein und meine, dass das die Haare gerade genug pflegt.

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DIE ZÄHNE

Ja, richtig gelesen. Irgendwie war mir das Thema dann doch wichtig, wenn wir uns schon im Badezimmer befinden. Nachdem ich all meine Plastikzahnbürsten aufgebraucht hatte (ich hatte noch so circa 12 davon - fragt nicht, warum…), denn im Wegwerfen und nicht benutzen sehe ich dann auch wenig Sinn, griff ich zur nächsten Holzzahnbürste, die ich in der Drogerie finden konnte, und die ohne Plastikverpackung verkauft wurde. Und habe seitdem auch nichts an der alten Zahnbürste vermisst. Der Versuch, nachhaltiger zu leben war hier ganz easy. Dann wollte ich auch noch den nächsten Schritt gehen und ebenfalls bei der Zahnpasta ohne Plastikmüll auskommen. Ich holte mir also Kautabletten aus dem nächsten Unverpacktladen. Bereits zuvor hörte ich von vielen Seiten, dass sie damit nicht klar kämen und ihnen der Geschmack nichts wäre. Bei so etwas bin ich nicht picky, klar kann man die Tabletten nicht mit herkömmlicher minziger Zahnpasta vergleichen, bei der der gesamte Mund nach einmal putzen prickelt, aber das ist für mich auch einfach kein Must. Jedoch bekam ich nach der Umstellung auch nach mehreren Wochen noch Zahnfleischbluten und -Entzündungen. Ich versuchte, mir einzureden, dass das nur eine Umgewohnungssache sei, dass die Tabletten viel platzsparender und umweltfreundlicher sind und dass das schon wieder vergehen würde. Tat es aber nicht. Eines Abends hatte ich ein Gespräch mit meinem Freund darüber, der von meinen Problemen mitbekam. Und als er zu mir meinte: „Melina, deine Zähne hast du nur einmal. Wenn es nicht für dich klappt, dann musst du das nicht machen.“ , war ich irgendwie erleichtert. Und wechselte zurück zu meiner veganen Zahnpasta mit Aktivkohle bzw. Zu der von Santé oder der Super Black von Happy Brush , die mit Vitamin B12 angereichert ist. Schade - ich hab’s wirklich probiert! Jedoch muss ich meinem Freund hier recht geben: meine Zähne sind mir extrem wichtig. Ich habe als Teenager jahrelang eine feste Spange und Schienen getragen, habe an mir herausschrauben und auffüllen lassen, damit die Zähne heute so aussehen, wie sie aussehen und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ihr Aussehen wäre mir nicht wichtig. Denn dafür haben sie einfach zu viel mitgemacht. Wenn jemand von euch eine Alternative empfehlen kann, mit der er oder sie gut klar kommt, lasst es mich wissen. Ich bleibe bis dahin bei meiner herkömmlichen Zahnpasta.

SELF LOVE AS AN ACT, NOT A FEELING

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UNVERPACKT EINKAUFEN IN BERLIN

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