GET ACTIVE - PLOGGING MIT TCHIBO

GET ACTIVE - PLOGGING MIT TCHIBO

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WERBUNG / Dieser Blogbeitrag entstand in Zusammenarbeit mit Tchibo.

Es ist Sonntagvormittag, elf Uhr. Die Sonne steht schon relativ hoch und ich mache jetzt schon das Fenster zu, damit es tagsüber kühl in der Wohnung bleibt. Die Türklingel schellt laut. Ich greife meinen Beutel, knote die Schnürsenkel zusammen und laufe aus der Wohnung in die warme Juniluft. Vor meiner Haustür wartet auch schon Mandy - wir haben heute nämlich das etwas andere Sportprogramm vor uns.

Auf uns wartet: Müll. Wortwörtlich haben wir heute vor, Plogging auszuprobieren, wozu Tchibo mich heute aufgefordert hat. Doch dazu später etwas mehr. Für alle, denen der Begriff Plogging noch unbekannt ist, eine kurze Erklärung:

Plogging kommt aus dem Schwedischen „plocka upp“ (aufheben, einsammeln) und verbindet eben jedes mit dem Jogging. Klingt erst mal komisch, ist aber eigentlich eine richtig gute Sache: es macht Spaß, ist gut für den eigenen Körper und noch dazu für die Umwelt. Quellen zufolge gelangen über 80% des Plastikmülls im Ozean auf direktem Weg über’s Land via Seen und Flüsse ins Meer. Dagegen können und müssen wir etwas tun - nicht nur Großkonzerne, sondern jede*r einzelne fängt bei sich an. 

Die Grundidee beim Plogging ist also beim täglichen Lauf einmal mehr die Augen aufzumachen und darauf zu achten, was da eigentlich so auf dem Weg (oder auch am Strand?) herumliegt und den Müll den man sieht, aufzusammeln. Am besten nimmt man also feste (Garten-)Handschuhe oder eine Zange und einen Müllbeutel mit und dann kann es auch schon losgehen. 

Mittlerweile ist Plogging nicht mehr nur in Skandinavien ein Trend, sondern wird auch im Rest der Welt immer bekannter und beliebter. Und da Mandy eine meiner Freundinnen ist, die genau so gerne sportelt wie ich, wollten wir es unbedingt mal zusammen angehen. Gesagt, getan!

Passend zu der Plogging Challenge, zu der Tchibo mich aufgefordert hat, durfte ich mir einige Teile aus der neuen Active Wear Sportkollektion aussuchen. Das besondere an der Kleidung: für die Produktion der Mode wurden alte PET Flaschen zu Polyesterfasern verarbeitet und Fischernetze und andere Nylonabfälle in regeneriertes ECONYL - Nylon umgewandelt. Aus diesen Garnen wird neue Kleidung hergestellt. PET - Flaschen begleiten uns jeden Tag. Wusstest du, dass es jedoch circa 450 Jahre dauert, bis sie sich wieder in der Natur zersetzt hat? Ganz schön lange, oder? Deshalb wurden bei der Herstellung für die neue Tchibo Sportkollektion 3,5 Millionen PET-Flaschen recycelt und neu verwendet.

Wer sich unter den Klamotten noch nichts vorstellen kann und an ollen Plastikmüll denkt, darf jetzt staunen! Mandy und ich tragen beide einige Teile der Kollektion (einmal klicken und ihr findet einige weitere Infos!) die - nice to know - in meinen Augen auch echt super erschwinglich und bequem beim Laufen ist! Mein Favorit sind vermutlich die wunderschönen Hosen: die Leggings ist zum einen super cool mit dem Aqua-Muster und übrigens auch richtig angenehm beim Yoga (ihr seht schon, ich habe gleich den Allround-Test gemacht ;) ). Und meine graue Hose ist nicht nur beim Sport, sondern auch zu Hause richtig toll zu tragen.

Einer meiner Favoriten ist auch der Sport-BH, der übrigens nicht nur aus 100% recyceltem Polyamid gemacht ist, sondern noch dazu echt super angenehm zu tragen ist: kein Einschneiden, kein Zwischen, nichts. Ich bin mehr als positiv überrascht!

Zurück zum Plogging.

Unsere Laufstrecke war kein idyllischer Park, See oder Strand, sondern schlicht und einfach meine Nachbarschaft hier in Berlin. Unser „Müllsack“ aka eine leere Klopapiertüte wurde übrigens hübsch verstaut in dem Sportbeutel der neuen Tchibo Active-Kollektion, ebenfalls aus recyceltem Polyester. 

Lange brauchten wir auch gar nicht zu suchen - einmal die Augen aufgemacht und schon nach den ersten Metern fanden wir unsere „Beute“: Kaffeebecher, Dosenringe, Tütenfetzen … Überall, wirklich überall, lag Müll herum. Meine Nachbarschaft kommt mir im Vergleich zum Rest von Berlin ehrlich gesagt oft recht sauber und gepflegt vor, aber falsch gedacht. Nicht einmal 25 Minuten später und die Tüte war voll! Und durch die Abwechslung zwischen Gehen, Bücken und schnellem Laufen hatten Mandy und ich auch das Gefühl, uns ordentlich bewegt zu haben!

Witzig fanden wir auch, wie uns beiden auf dem Heimweg, nun mit voller Mülltüte, immer mehr Müll auf dem Bürgersteig und der Straße auffiel, sodass wir einfach ohne Tüte weiter machten und die Sachen zum nächsten Mülleimer brachten. Wie gesagt, wenn man einmal die Augen aufmacht …

Unser Fazit

Das Plogging hat uns so viel Spaß gemacht, dass ich gar nicht verstehen kann, wie ich nicht schon früher alleine auf die Idee gekommen bin. Klar habe ich schon öfter mal Müll irgendwo aufgehoben, oder ein Beach Clean-Up gemacht. Jeden Tag ein bisschen auf die Umwelt zu achten, ist jedoch wirklich nicht schwer. Besonders wenn man dabei auch noch sich selbst etwas Gutes tut! Einige neugierige Blicke haben wir auch erhalten und auch ein paar Komplimente von PassantInnen waren dabei. Also: am Müll aufheben ist wirklich nichts Uncooles dabei - im Gegenteil!

Probiert es selbst mal aus! Organisierte Clean-Ups gibt es in vielen Deutschen Städten, also guck doch mal, ob du mit anderen gemeinsam aktiv werden kannst.

EVERY DAY VEGAN OATS

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