VEGAN PANTRY ESSENTIALS

VEGAN PANTRY ESSENTIALS

Frühstück, die wichtigste Mahlzeit des Tages, wie viele sagen würden. Für mich stimmt das auf jeden Fall. Es gibt Leute, die können easy mal bis Mittag nichts essen. Ich kann das (theoretisch) schon auch, aber ich merke einfach jedes Mal, dass wenn ich morgens nicht innerhalb der nächsten 3 Stunden nach dem Aufstehen etwas zu mir nehme, ich abends unstillbaren Heißhunger entwickle. Ich halte viel von Intermittent Fasting und habe es selbst letzten Sommer 2015 länger mal versucht nur zwischen ca 13 und 20 Uhr zu essen. Durch die lange Fastenphase soll der Körper grob zusammengefasst besser Fett verbrennen, der Blutzuckerspiegel reguliert werden, die Verdauung entlastet werden und und und. Leider komme ich damit aber wirklich schwer klar, da ich wie gesagt ohne Frühstück abends einfach jedes Mal über die Strenge schlage und mich dadurch auch nicht besser fühle, selbst mit 16h Fastenzeit.

Deshalb höre ich auf meinen Körper und möchte einfach nicht auf meine liebste Mahlzeit des Tages verzichten. Wie geht's euch damit? Hinterlasst gerne hier einen Kommentar, wenn ihr Intermittent Fasting macht oder ausprobiert habt und was ihr erzählt, wie eure Erfahrungen damit sind.

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Sehr häufig werde ich nach dem Inhalt meiner Küchenregale gefragt und was ich für eine Basic vegane Ernährung empfehle, deshalb dachte ich mir, dass ich euch heute mal meine absoluten Basics vorstellen muss. Seit ich mit 17 Jahren entdeckt habe, wie unfassbar gut aufgekochter geflockter Hafer (oder manchmal auch gerne Buckweizen) schmeckt, hat es Porridge aka Oatmeal bei mir sicher im Schnitt einmal täglich gegeben. Es geht einfach super schnell und macht lange satt.

HAFERFLOCKEN enthalten langkettige Kohlenhydrate, die viel langsamer vom Körper zersetzt werden, als z.B. Cornflakes. Und das beste: der Geschmack lässt sich immer wieder neu nach Laune variieren.

Was bei mir jeden Morgen in die Haferflocken kommt ist jeweils 1 Teelöffel CHIASAMEN und LEINSAMEN , welche beim kochen aufquellen. Leinsamen haben im übrigen nochmals im Verhältnis viel mehr Omega-3-Fettsäuren als Chiasamen und sind um einiges günstiger. Ich schrote sie am liebsten selbst zu Hause, so sind die Nährstoffe besser vom Körper aufzunehmen und es macht die Samen leichter verdaulich.

KAKAONIBS sind meine aktuelle Sucht! Sie geben dem Haferbrei einen super schokoladigen Geschmack, sind noch dazu hoch in Antioxidantien, Magnesium und lösen im Körper die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin aus - yay!
Übrigens: roher Kakao wirkt sich auch anregend aus, weshalb ich Sensibelchen nach 17 Uhr darauf verzichte.

Außerdem dürfen auf keinen Fall NÜSSE UND SAMEN in den Oats fehlen. Egal ob Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Cashewkerne oder Haselnüsse, ein Esslöffel davon in der Früh sorgt nochmal für den extra Crunch und je nachdem welche Art von Nüssen man wählt, stecken darin auch gute und gesunde Fettsäuren, die lange satt machen.

MATCHA ... gibt mir den nötigen Push und ist ist eher eine Notlösung vor dem Sport oder wenn ich abends noch mit Freunden feiern gehen möchte. Ich finde, dass er viel länger wach macht, als Kaffee und das nicht auf so eine unangenehme Weise von der man zittrig wird. Übrigens gibt es bei Matcha riesige (Qualitäts-) Unterschiede! Also probiert euch wirklich durch bis ihr einen gefunden habt, der euch schmeckt.


PFLANZENMILCH - egal ob Hafer, Soja, Mandel oder Quinoa. Die Auswahl, die man heutzutage in Bioläden und vielen Supermärkten hat, ist riesig. Nicht nur als VeganerIn muss man darauf zurückgreifen, auch wenn man unter Unverträglichkeiten leidet sind sie eine super Alternative und vielen Leuten schmeckt sie besser, als Kuhmilch.

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Okay, OBST als Must-Have in meiner veganen Küche aufzuzählen ist wohl irgendwie überflüssig. Was ich aber wirklich immer habe sind GEFRORENE BEEREN (auch im Sommer. Ich Held lasse die frischen nämlich ganz schnell schlecht werden), ÄPFEL ... 

... und BANANEN! Wenn ich vor dem Sport oder der Uni gar keine Zeit mehr zum Essen habe, gibt's schnell eine mit einem Löffel TAHINI. So was von lecker sage ich euch - sogar besser als Erdnussmus in meinen Augen!


Und da auch ich öfter mal Freunde zu Besuch habe, die in der Früh nichts mit Chiasamen und Haferflocken anfangen können, darf Omas selbstgemacht Marmelade aus dem Sommer nicht fehlen. Bis vor einem Jahr hätte ich niemals einfach so Brot gekauft und selbst gegessen, mittlerweile bin ich einfach nur glücklich, ein entspannteres Verhältnis zum Essen entwickelt zu haben und auch ab und zu mal ein BROT zu genießen. Damit ist nämlich absolut nichts falsch und verteufelt, wenn man nicht gerade eine Glutenunverträglichkeit hat. Ich liebe dunkles Vollkorn- und Sonnenblumenkernbrot.

Gewürze und Kräuter wie Kreuzkümmel, Koriander, frische Petersilie, Ingwer, Chili und Kurkuma dürfen in meiner Küche wirklich niemals fehlen. Ich koche so gut wie ohne Salz und deshalb sind diese Zutaten für mich nicht wegzudenken, um meine Mahlzeiten lecker und aufregend schmecken zu lassen. Zudem gebe ich gerne mal einen Schluck Apfelessig in Salate oder auch morgens in ein Glas Wasser, das ich dann auf leeren Magen trinke, um die Verdauung und den Stoffwechsel anzuregen.

(brauner) Reis, Quinoa, Hirse, Cous-Cous und Kartoffeln esse ich täglich und dürfen ebenfalls nicht fehlen.
Und das beste kommt zum Schluss - AVOCADOS genieße ich nur noch in Maßen. Wenn aber mal eine im Haus ist, kann ich mich jedoch nicht beherrschen, mal nur 1/4 zu essen und wenn eine aufgeschnitten wird, ist sie auch am selben Tag noch weg. Was soll's, warum auch nicht! Dass ich mehr Fett in meine Ernährung eingebaut habe, danken mir meine Nägel, die super schnell, gesund und fest nachwachsen. Die mögen Avocados wohl genauso sehr wie ich.

Eine ziemlich simple Küchenausstattung, würde ich sagen. Hoffentlich habe ich dadurch einige von euch inspirieren und auch zeigen können, dass eine vegane Ernährung nicht teuer oder ungesund sein muss, wenn sie auf ganzen Lebensmitteln beruht.

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VEGAN FOOD DIARY

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